In der heutigen Zeit stellt sich zunehmend die Frage, welche Perspektive es in dieser Gesellschaft für die heranwachsende Generation gibt. Spielplätze, Sportstätten und Schulen werden geschlossen, Vereinskosten sind für viele nicht mehr tragbar. Dazu gibt es einen Mangel an Ausbildungsplätzen und diejenigen, die einen ergattern, werden oftmals nicht nach der Ausbildung übernommen.

Auch die Familien kommen an ihre Grenzen mit der Erziehung durch hohe Arbeitsbelastungen und niedrigem Einkommen.

Grund genug für AUF Witten, sich diesem Thema anzunehmen, denn es stellt sich die Frage, was wir den kommenden Generationen hinterlassen wollen und ob die Hinterlassenschaften überhaupt tragbar für die Jugend sind.

Inobhutnahme: Jede ist eine zuviel

"Es müsste doch das Ziel einer systematischen Kinder- und Jugendhilfe sein, so etwas zu vermeiden." Bild von: Maren Beßler-pixelio.de
"Es müsste doch das Ziel einer systematischen Kinder- und Jugendhilfe sein, so etwas zu vermeiden." Bild von: Maren Beßler-pixelio.de

Auf der Titelseite meiner Tageszeitung war zu lesen, dass im letzten Jahr in NRW 11.533 Kinder aus den Familien geholt wurden. Diese Zahl ließ mir den Schrecken in die Glied­maßen fahren. Selbst wenn das dem Schutz der Kinder dienen soll, wo leben wir denn, wenn das überhaupt nötig wird?

Zufällig habe ich selbst einen kleinen Einblick in die Arbeitsbedingungen des Jugendamtes, von dem ja die Inobhutnahme gesetzlich durchzuführen ist.

Mich interessierte, wie viel Kinder vom Jugendamt „geschützt“ werden und wie das bei den MitarbeiterInnen so aussieht.

Eine Halbtagskraft kümmert sich um 42 Kinder, eine andere in Vollzeit hat 68 zu betreuen. Das sind bei zwei Mitarbeitern schon 110 Kinder.

Wissen diese Kinder, dass sie nur verwaltet werden (können), oder sehe ich das angesichts der Zahlenmenge etwa falsch?

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16. internationales Pfingstjugendtreffen bei strahlendem Sonnenschein

Das Pfingstjugendtreffen hat eine lange Tradition. Das Anliegen dieses Festivals ist vor allem, der Jugend eine Perspektive zu vermitteln.
Das Pfingstjugendtreffen hat eine lange Tradition. Das Anliegen dieses Festivals ist vor allem, der Jugend eine Perspektive zu vermitteln.

Der Koordinierungsausschuss zieht eine durchweg positive Bilanz: „Wir haben ein tolles Wochenende erlebt mit einer einmaligen solidarischen Atmosphäre. Die Zukunft der Jugend stand bei all dem im Mittelpunkt unseres selbstorganisierten Festivals. Es war ein Forum in dem diskutiert wurde, wie dieser Kampf um die Zukunft der Jugend aussehen muss, was er umfasst, was die Fragen und Wünsche der Jugendlichen sind. Und es war ein tolles Fest für die ganze Familie, mit Kinderaktivitäten, Sport, Kultur, usw.“ fasst Gitta Wester zusammen.

Die Zukunftsdemonstration durch die Essener Innenstadt mit ca. 2.500 Teilnehmern war ein gelungener Auftakt. Die Jugendlichen machten ihre Forderungen nach Stilllegung der Atomkraftwerke, Rettung der Umwelt, richtigen Ausbildungsplätzen usw. lautstark bekannt.

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2017  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern