In der heutigen Zeit stellt sich zunehmend die Frage, welche Perspektive es in dieser Gesellschaft für die heranwachsende Generation gibt. Spielplätze, Sportstätten und Schulen werden geschlossen, Vereinskosten sind für viele nicht mehr tragbar. Dazu gibt es einen Mangel an Ausbildungsplätzen und diejenigen, die einen ergattern, werden oftmals nicht nach der Ausbildung übernommen.

Auch die Familien kommen an ihre Grenzen mit der Erziehung durch hohe Arbeitsbelastungen und niedrigem Einkommen.

Grund genug für AUF Witten, sich diesem Thema anzunehmen, denn es stellt sich die Frage, was wir den kommenden Generationen hinterlassen wollen und ob die Hinterlassenschaften überhaupt tragbar für die Jugend sind.

Die KiTa Augustinchen geht uns alle an!

Der Elternrat der Kindertagesstätte Augustinchen hat aufgrund der geplanten Schließung einen offenen Brief an alle Wittener Ratsfraktionen und Ratsmitglieder geschickt. AUF Witten tritt seit jeher für eine Ausweitung der Kinderbetreuung ein und verteidigt das Recht auf eine hochwertige Kinderbetreuung für alle in Witten lebenden Kinder. Wir unterstützen das Anliegen des Elternrates! Wir dokumentieren an dieser Stelle den offenen Brief an die Ratsfraktionen und rufen auch Sie zur Unterstützung bei der Unterschriftensammlung für den Erhalt der KiTa auf. Die zugehörige Liste finden Sie am Ende des Textes:

Offener Brief

An alle Fraktionen im Wittener Stadtrat und die fraktionslosen Ratsmitglieder

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir – der Elternrat der evangelischen Kindertagesstätte Augustinchen – wenden uns mit einem dringenden Problem an Sie und bitten Sie unserem Anliegen Ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht um nicht weniger als die Schließung eines gut funktionierenden Kindergartens und um eine adäquate Betreuung der in der Innenstadt wohnenden Kinder.

Am 20. Januar 2015 teilte der Träger unseres Kindergartens uns als Elternrat seine Entscheidung mit, keine neuen Kinder mehr im Augustinchen aufzunehmen. Bestehende Verträge würden aber erfüllt. Wie das geschehen wird, ist noch nicht geklärt.

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Offensiv für wohnortnahe Kinderspielplätze

Dirk Adamczak unterstützt von Herzen den Kampf um den Erhalt der Spielplätze.
Dirk Adamczak unterstützt von Herzen den Kampf um den Erhalt der Spielplätze.

Von Dirk Adamczak – Mitglied in AUF Witten

Monatelang dauerten die Auseinandersetzungen zwischen den Anwohnern und der Stadt Witten über den Erhalt der Spielfläche Gemeindeneck. Die Stadt beabsichtigte, dass Grundstück für die so genannte „Spielplatzoffensive“ zu Gunsten des Ausbaus von Mittelpunktspielplätzen aufzugeben und als Bauland zu veräußern – ein Vorhaben, das von der Spielplatzinitiative erfolgreich verhindert werden konnte. Am 5. Juli feierte der „Spielplatzverein Gemeindeneck/ Bebbelsdorf“ den Abschluss eines Pachtvertrages. Dieser sichert den Fortbestand des Spielplatzes zunächst für weitere acht Jahre. Eine wirklich akzeptable Lösung für beide Seiten?

Der hartnäckige Widerstand der Bewohner im Gemeindeneck verdient große Anerkennung. Der Fortbestand des Spielplatzes musste gegen eine starre Haltung der Stadtbürokratie, die in dieser Hinsicht nur wenig Entgegenkommen zeigte, mühsam durchgekämpft werden. Tatsache ist auch, dass versucht wird, eine kinderfeindliche Politik durch die Umsetzung des Spielflächenkonzepts auch noch zu vertuschen.

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Herz für Kinder? Fehlanzeige!

Bei unserer Aktion Kinderfreundliches Witten gestalteten Kinder unter anderem auch dieses Transparent.
Bei unserer Aktion Kinderfreundliches Witten gestalteten Kinder unter anderem auch dieses Transparent.

Die Kindergärten vor Ort befürchten, dass die Erhöhung der Energiekosten im nächsten Jahr von ihnen nicht mehr zu stemmen sind! Die katholischen Kindergärten in Bommern haben dieses dringliche Problem bereits öffentlich ange­sprochen.

Ganz anderes aber die Stromkosten der Industrie: noch nie waren die Rabatte für ihre Stromkosten so hoch wie heute, und das, obwohl sie ein vielfaches vom Strombedarf eines Kindergartens verbrauchen!

Auch an anderer Stelle wird auf Kosten der Kinder gespart, um diese Subventionspolitik bezahlen zu können. So sind die für Kindergartengruppen mit 27-30 Kindern gesetzlich verankerten anderthalb festen Tageskräfte bei weitem nicht ausreichend. So kann man Kinder nicht richtig entwickeln, sondern höchstens beaufsichtigen. Dabei weiß jeder, dass diese ersten Kleinkindjahre entscheidend sind für den weiteren Lebensweg.

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2018  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern