Versunken in Frac-Fluiden und ... ?

René Schlüter ist Mitglied im Vorstand von AUF Witten. Sein Schwerpunkt liegt in der Umweltpolitik.
René Schlüter ist Mitglied im Vorstand von AUF Witten. Sein Schwerpunkt liegt in der Umweltpolitik.

weitere Gedanken zum Thema Fracking

Von René Schlüter – Mitglied im Vorstand von AUF Witten

Seit unserer letzten Beschäftigung mit dem Thema Fracking hat sich etwas ereignet, was uns hier als durchaus angebrachter Aufhänger für einige weitere Gedanken zu diesem Thema dienen soll.

Die Unberechenbar- keit des Faktors Natur

Im US-Bundesstaat Colorado kam es im September zu großflächigen Überschwemmungen. Neben der menschlichen Katastrophe für die Betroffenen, kam es zu einer in ihren Langzeitfolgen kaum abzuschätzenden Umweltkata­strophe, denn im betroffenen Gebiet befanden sich Fracking-Anlagen!

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Fracking – Eine Einführung in die Problematik

René Schlüter gibt eine Einführung in die Problematik des Hydraulic Fracturing, kurz Fracking
René Schlüter gibt eine Einführung in die Problematik des Hydraulic Fracturing, kurz Fracking

Von René Schlüter – Mitglied im Vorstand von AUF Witten

In der aktuellen umweltpolitischen Diskussion nimmt das Thema Fracking einen zunehmend größer werdenden Anteil ein, weshalb wir uns hier und heute mit diesem Thema auseinandersetzen wollen. Dabei möchten wir zunächst das hierbei benutzte Verfahren kurz umschreiben, um danach auf die Risiken einzugehen und diese auch gerade mit Blick auf unsere Situation in Witten bzw. im Ruhrgebiet zu bewerten. Zum Abschluss möchten wir das Fracking auch noch energiepolitisch in unsere Zeit der abzusehenden und notwendigen Energiewende einordnen.

Bevor wir nun das Verfahren des Frackings beleuchten, möchten wir zunächst den eingedeutschten Begriff Fracking erklären. Der Begriff Fracking dient als Synonym für Hydraulic Fracturing, was direkt ins Deutsche übersetzt, soviel wie Hydraulisches Aufreißen bzw. Hydraulische Risserzeugung bedeutet.

Diese hydraulische Risserzeugung wird benutzt, um Erdöl oder Erdgas, das in Gesteinsformationen gespeichert ist, aus diesen zu lösen, um es dann mit großem wirtschaftlichem Gewinn für die betreibenden Unternehmen zu fördern. Doch was geschieht nun beim Fracking?

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Umweltschutz Fehlanzeige

Achim Czylwick, Sprachrohr im Wittener Stadtrat von AUF Witten, setzt sich seit Jahren für den Schutz der Umwelt ein.
Achim Czylwick, Sprachrohr im Wittener Stadtrat von AUF Witten, setzt sich seit Jahren für den Schutz der Umwelt ein.

Für Profite wird jedes Verbrechen begangen! Der VW-Skandal zeigt das besonders deutlich. Dabei hätte die Bundesregierung schon 2007 auf klare Hinweise reagieren können. (Dokumentation der Deutschen Umwelthilfe (DUH))

2007 wurde erstmals in einer EU-Verordnung (EG-715/2007) für Euro 5 und Euro 6 Fahrzeuge die Funktionsfähigkeit der Abgasreinigung unterallen normalen Betriebszuständengefordert undAbschalteinrichtungen für unzulässig erklärt. Für Verstöße werden Sanktionen gefordert, die wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sind.

In einer Pressekonferenz am 12. September 2007 enthüllt die DUH den Betrug bei der Ermittlung von Abgaswerten und Spritverbrauch, und zwar aller namhaften Hersteller.

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Brand bei HP Pelzer Chemie!

Romeo Frey stellt die Frage, wie schädlich die Produktion von HP Pelzer Chemie ist angesichts zahlreicher ungeklärter Todesfäller ehemaliger Chemiearbeiter
Romeo Frey stellt die Frage, wie schädlich die Produktion von HP Pelzer Chemie ist angesichts zahlreicher ungeklärter Todesfäller ehemaliger Chemiearbeiter

Am 23. März brannte es beim Weltmarktführer von Automobil-Dämmstoffen, HP Pelzer Chemie, Hauptsitz Witten-Annen. Die schwarze Rauchsäule soll bis zu 10 km Entfernung zu sehen gewesen sein. Auf Youtube kann man sich den Brand hautnah ansehen, z.B. unter NRWspot.de. Sowohl die enorme Rauchentwicklung wie die Unmengen von Löschwasser sind während der 10 Minuten dauernden Spots deutlich erkennbar.

Die Löscharbeiten gingen aber bis in die Nacht hinein. Einen Kommentar, ob das Löschwasser wohl in die Ruhr abfließt, beantwortete ein anderer User, es ginge alles in den Kanal und von dort direkt in die Kläranlage. Ganz schön blauäugig, oder nicht?

Auch die Äußerungen des Einsatzleiters, es seien Schadstoffe in der Luft gemessen worden, aber in so geringer Konzentration, dass sie unbedenklich seien, erscheinen wenig vertrauenerweckend. Grund genug für AUF Witten, diesbezüglich eine Anfrage an die Verwaltung der Stadt und ihre Chefin, Frau Bürgermeisterin Leidemann, zu stellen.

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