Grotenbach: eine unendliche Geschichte!

Gullis am Grotenbach unter Druck bei Starkregen
Gullis am Grotenbach unter Druck bei Starkregen

Wieder einmal war der Grotenbach und der Witten-Annen-Kanal mit Abwässern der Chemiefirma Evonik im Juni 2013 übergelaufen.

Der Verursacher war zwar Starkregen, aber auch jahrelanger verfehlter Umweltschutz durch das Umweltamt und die Bezirksregierung Arnsberg. Die Bezirksregierung hat immer wieder einer Erweiterung des Einlasses von Evonik in den Kanal zugestimmt.

Vor Jahren wurden schon Wasserproben von AUF Witten genommen, wobei herauskam, dass fragwürdige Belastungen des Wassers vorliegen, was aber zu diesem Zeitpunkt niemanden, auch die Presse nicht, interessiert hat.

Es ist aber auch ein Skandal, dass diese öffentlich gemachten Hinweise ignoriert wurden.

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Arbeitsplätze und Umweltschutz in Einheit erkämpfen!

Romeo Frey, Vorstandssprecher
Romeo Frey, Vorstandssprecher

AUF Witten berichtet seit Jahren über erhebliche Gefährdungen unserer Gesundheit. Verkehrsbedingte Stickoxide stehen in gefährlicher Wechselwirkung mit durch Chrom und Nickel belasteten Feinstäuben aus industrieller Produktion. Durch seine Größe und Lage mitten in der Stadt steht das Edelstahlwerk im Fokus. Aufsichtsbehörden und politisch Verantwortliche wollen davon nichts hören. Die Öffentlichkeit wird über das tatsächliche Ausmaß der Gesundheitsgefährdung im Unklaren gelassen. Am 20.4. konnte man in der WAZ sogar lesen, dass die Stickoxidbelastung zurückgehe. Doch allein die Bebauung der Frischluftschneise Kornmarkt lässt anderes erwarten. Dazu an anderer Stelle mehr.

Bereits vier Wochen vorher, am 16. März brachte die WAZ eine Mitteilung von DEW: „Umweltbelastung durch das Edelstahlwerk geht zurück.“

Dagegen stellt die Studie des LANUV1):

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Leserbrief zum angeblichen Rückgang der Umweltbelastung durch das Edelstahlwerk

Liebe Leserin, lieber Leser,

mittlerweile ist ein weiterer Leserbrief zum angeblichen Rückgang der Umweltbelastung durch das Edelstahlwerk bei uns eingegangen. In beiden Leserbriefen wird der zentrale Schwachpunkt der neuen Entstaubungsanlage von DEW genannt: völlig unberührt von der Entstaubung am Abzugskamin kann massiver Qualm aus allen Nähten der Stahlwerkshalle nach außen dringen, wie auf mehreren Fotografien dokumentiert ist. Dazu möchten wir Ihnen auch den download eines Interviews mit einem Stahlarbeiter nahe legen, das wir in unserer Ausgabe „Witten im AUFbruch“ Nr. 2-2017, Seite 7 veröffentlicht haben. Darin wird ausgeführt, dass die Entstaubung nicht den kompletten Produktionsprozess einschließlich Veredelung erfasst. Deshalb herrscht auch ein dichter Qualm in der Halle, der durch die seitliche Entlüftung nach außen dringen kann.

Dass die Entstaubung funktioniert, kann man an dem Kamin sehen, aus dem kaum mehr etwas Sichtbares emittiert wird. DEW muss also vorrangig den kompletten Produktionsprozess entstauben, anstatt der Wittener Bevölkerung Märchen über einzelne Messergebnisse zu erzählen.

Herzliche Grüße

Romeo Frey – Sprecher im Vorstand von AUF Witten

 

Leserbrief von „Geheime Ratsecke“ an AUF Witten zum angeblichen Rückgang der Umweltbelastung durch das Edelstahlwerk vom 20.3.2018

Unsere erste Reaktion, nachdem wir den Bericht gelesen haben, war ein um sich greifender Unglaube.

Die gewählten Formulierungen sind so perfide gewählt, dass man den Eindruck bekommen soll, kann und auch muss, dass die DEW reine Mitmenschen und Wohltäter in Witten sind.

In Wirklichkeit werden die Wahrheit und die Realität komplett verdreht.

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2018  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern